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06 Industrie und Dienstleistungen

Statistische Daten zu Unternehmen und Betrieben im Kanton Zug

Betriebe und Beschäftigte

Wirtschaftsstruktur
Kanton Zug
Quelle: Bundesamt für Statistik, STATENT

Im Jahr 2020 zählte der Kanton Zug 18'831 Betriebe. Davon entfielen 573 (3.0 %) auf den Primärsektor (Land-, Forstwirtschaft und Fischerei), 1'750 (9.3 %) auf den sekundären Sektor (Industrie und Gewerbe) und 16'508 (87.7 %) auf den tertiären Sektor (Dienstleistungen). Gegenüber dem Vorjahr ist somit ein Rückgang an Betrieben im Primärsektor (-2 Betriebe) und Sekundärsektor (-4 Betriebe) zu verzeichnen. Dem gegenüber steht ein Wachstum von 210 Betrieben im Dienstleistungsbereich. 

Seit Erhebungsbeginn der STATENT in 2011 sind der sekundäre Sektor (+7.3 %) und tertiäre Sektor (+13.1 %) gewachsen. Der primäre Sektor ist hingegen geschrumpft (- 6.5 %).

Zeitliche Entwicklung der Betriebe, Beschäftigten, und Vollzeitäquivalenten

Insgesamt waren 2020 im Kanton Zug 117'148 Personen in 18'831 Betrieben beschäftigt, die sich 92'583 Vollzeitäquivalente teilten. Zum ersten Mal seit Erhebungsbeginn in 2011 sind die Zahlen der Beschäftigten und Vollzeitäquivalente in der Unternehmensstatistik 2020 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Im Jahr 2020 waren 239 Beschäftigte beziehungsweise 210 Vollzeitäquivalente weniger zu verzeichnen, als im Vorjahr.

Über die Zeit betrachtet wächst die Anzahl von Betrieben, Beschäftigten und Vollzeitäquivalenten. Von 2011 bis 2020 wuchs die Anzahl der Betriebe um 11,8 Prozent, die der Beschäftigten um 14,1 Prozent (die Vollzeitäquivalente um 15,6 %). 

Firmengründungen

Im Jahr 2020 wurden 1667 Unternehmen im Kanton Zug neu gegründet. Davon entfallen 1532 der Neugründungen auf Unternehmen im Dienstleistungssektor (rund 92%), und 135 auf Unternehmen in Industrie und Gewerbe (rund 8%).

Die Daten zu den neugegründeten Unternehmen stammen aus der Unternehmensdemographie (UDEMO) des Bundesamtes für Statistik. Sie enthalten nur wirtschaftlich aktive Unternehmen, die während mindestens 20 Wochenstunden eine produktive Tätigkeit ausüben. Die Zahlen unterscheiden sich deshalb von den Neueintragungen im Handelsregister. Der Grossteil der neuen Unternehmen wird jeweils im Diensteistungssektor gegründet (jeweils über 90%), die übrigen Prozent entfallen auf den sekundären Sektor. Zur Landwirtschaft werden in der Neugründungsstatistik des Bundes keine Daten veröffentlicht.

Die unten ausgewiesenen Zahlen von Neugründungen für die Jahre vor 2013 sind leider nicht mit den neuen Zahlen der UDEMO vergleichbar.

Die aktuellen Informationen des Bundesamtes für Statistik finden Sie unter diesem Link.

Weitere Informationen

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STATENT

Die STATENT basiert auf den AHV-Registern. Dies entlastet einerseits die Unternehmen und ermöglicht andererseits, dass jedes Jahr aktuelle Werte ausgewiesen werden können. Im Zuge der Veröffentlichung der STATENT 2019 Daten wurde auch eine Korrektur der STATENT 2011 bis 2018 Statistiken vorgenommen. 

Begriffe

Beschäftigte oder Arbeitsplätze
Mit dem Begriff «Beschäftigte» sind besetzte Stellen gemeint. Deshalb wird der Begriff oft synonym mit dem Begriff «Arbeitsplatz» verwendet. Dabei handelt es sich um ein stellenorientiertes Konzept. Eine erwerbstätige Person kann mehrere Stellen besetzen. Erwerbstätige und Beschäftigte sind deshalb nicht das selbe.

Betrieb oder Arbeitsstätte
Ein Betrieb (= Arbeitsstätte) ist eine räumlich abgegrenzte Einheit eines Unternehmens resp. einer institutionellen Einheit (z.B. eine Werkstatt oder ein Verkaufsladen).

Unternehmen und institutionelle Einheiten
Eine institutionelle Einheit ist eine Einheit, die unabhängig und in eigener Kompetenz Entscheide trifft und über eine eigene Buchführung verfügt. Im privaten Sektor entspricht eine institutionelle Einheit einem Unternehmen. Im öffentlichen Sektor ist eine institutionelle Einheit entweder ein öffentliches Unternehmen oder eine öffentliche Verwaltung.

Vollzeitäquivalente
Die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten resultiert aus der Umrechnung des Arbeitsvolumens (gemessen als Beschäftigte oder Arbeitsstunden) in Vollzeitbeschäftigte. Beispielsweise zählt eine beschäftigte Person mit einem 50%-Arbeitspensum als 0,5 Vollzeitäquivalente.

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